Erst Kantersieg, dann Königsball

Der letzte Tag des Sendenhorster Schützenfestes hatte noch einmal einiges zu bieten. Denn am Sonntagnachmittag standen zunächst weitere spannende Schießwettbewerbe auf dem Programm.Beim traditionellen Hampelmannschießen bewies Markus Katzmarzik Nervenstärke und Treffsicherheit: Mit dem 245. Schuss sicherte er sich den Titel des Hampelmannkönigs. Beim Wettbewerb „König der Könige“ setzte sich Karl-Heinz Schwermann mit dem 296. Schuss durch. Das Preisschießen entschied Heinz Eckel mit hervorragenden 49,1 Ringen für sich.

Am Abend hieß es dann Antreten der Schützen in Uniform und mit Gewehr vor dem Festzelt. Gemeinsam ging es zum Abholen des Kaisers, der Königin und des Hofstaats. Anschließend marschierte die Schützengemeinschaft weiter zum Rathausplatz, wo ein kleiner Zwischenfall für Aufregung sorgte.

Oberst Martin Engbert hatte seinen Orden verloren. Doch Hilfe war schnell zur Stelle, zahlreiche kleine Detektive aus dem Schützennachwuchs machten sich sofort auf die Suche und wurden tatsächlich fündig. Als Dank und Anerkennung gab es für die erfolgreichen Nachwuchs-Sucher natürlich ebenfalls einen Orden.

Danach stand der große Höhepunkt des Tages auf dem Programm. Die feierliche Krönung des neuen Kaisers Kay Haake konnte vollzogen werden. Der traditionelle Fahnenschlag wurde eindrucksvoll von Jürgen Austermann, Sebastian Kania und Dirk Große Kogge präsentiert. Für einen weiteren musikalischen Höhepunkt sorgten der Spielmannszug Sendenhorst sowie die Stadt- und Feuerwehrkapelle. Gemeinsam gestalteten sie den großen Zapfenstreich, der die feierliche Atmosphäre des Abends perfekt unterstrich.

Nach dem anschließenden Marsch zurück zum Festzelt wartete bereits das nächste Highlight. Beim Public Viewing wurde das Spiel Deutschland gegen Curaçao auf der großen LED-Leinwand übertragen. Der deutliche 7:1-Erfolg der deutschen Mannschaft wurde ausgelassen gefeiert, bevor anschließend Kaiser Kay Haake beim Königsball im Festzelt im Mittelpunkt stand. Mit der XO-Band wurde bis in die Nacht hinein gefeiert und getanzt.

Nach drei abwechslungsreichen und stimmungsvollen Festtagen ziehen die Verantwortlichen ein rundum positives Fazit. „Wir können sehr zufrieden sein“, heißt es aus dem Vorstand. Auch der Wettergott zeigte sich von seiner besten Seite: Während des Schützenfestes blieb es überwiegend trocken. Beste Voraussetzungen für ein gelungenes Fest, das vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird.