Mitgliederversammlung: Public Viewing und mehr beim Schützenfest
Am vergangenen Freitag, 20. März, kamen die Mitglieder des Allgemeinen Schützenvereins St. Martinus Sendenhorst zur Mitgliederversammlung zusammen. Im Fokus standen das Programm des Schützenfests sowie der Sachstand zur Schützenhalle.
Vor einem vollen Haus sprach Andreas Rickert, 1. Vorsitzender des Allgemeinen Schützenvereins St. Martinus Sendenhorst am vergangenen Freitag, 20. März. Zahlreiche Schützinnen und Schützen kamen zur Mitgliederversammlung im Liveclub Titanic zusammen. Der Fokus lag bei dieser Versammlung auf dem Ablauf des diesjährigen Schützenfestes, das vom 12. bis 14. Juni gefeiert wird. „Auch in diesem Jahr haben wir auf eure Hinweise und Wünsche hin den Ablauf nochmals etwas korrigiert“, so Rickert. „Uns ist bewusst, dass dies eine längere Zeit benötigt. Ich darf euch erinnern, wie lange wir an dem alten Festablauf gefeilt haben.“ Nachdem das Schützenfest Anfang der 1990er Jahre auf das Fronleichnam-Wochenende gelegt worden war, feilten die Martinusschützen rund 10 Jahre an dem Ablauf.
Public Viewing und „König der Könige“
In diesem Jahr startet das Schützenfest wie in den vergangenen zwei Jahren mit dem Kommersabend. Der Ablauf werde allerdings gestrafft. Die Ausgabe des Freibiers werde in diesem Jahr anders laufen als bekannt, wie der 1. Vorsitzende berichtete. „Am Freitagabend geben wir jedem Mitglied eine sogenannte ‚Schotterkarte‘ mit dem Wert von zehn Getränken.“ Der Samstag starte wie gewohnt mit der Messe im Festzelt. Nach dem Marsch zum St. Josef Stift und St. Elisabeth Stift sowie dem Ehrenmal beginnt gegen 15 Uhr das Kinderkönigsschießen und etwa eineinhalb Stunden später das Königsschießen. Der Abend endet mit einer Party. Sonntags wird das Hampelmannschießen stattfinden. „Neben zahlreichen Attraktionen planen wir auch ein Preisschießen mit dem Lasergewehr. Der erste Preis wird ein 30 Liter-Fass sein“, berichtete Rickert. Auch gebe es in diesem Jahr wieder das Schießen der Könige und Kaiser. Dieses Schießen fand erstmals 2024 statt und Torben Böckmann holte sich den Titel. Eine weitere Besonderheit findet sich um 19 Uhr: Die Übertragung des WM-Auftaktspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Curacao.
Nach dem Schützenfest werde der gesamte Ablauf erneut auf den Prüfstand gestellt und wenn nötig angepasst, erklärt Andreas Rickert.
In kleinen Schritten statt mit großen Worten
Neben dem Schützenfest stand der Sachstand der Schützenhalle im Mittelpunkt. Seit der letzten Versammlung seien im Hintergrund die Weichen gestellt worden. „Uns ist wichtig, dass wir lieber in kleinen Schritten als mit großen Worten berichten“, so der Vorsitzende. „Lieber über Fortschritte als über Ideen.“ Ein großes Dankeschön sprach Rickert der Stadtverwaltung und explizit der auch anwesenden Bürgermeisterin Katrin Reuscher aus. „Die Unterstützung und der offene Dialog in den letzten Monaten waren hervorragend und bringen uns unserem Ziel ein großes Stück näher.“ Ende April werde das gesamte Konzept offiziell im Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Sendenhorst vorgestellt. Inhaltlich werde aktuell an Konzept und Finanzierung gearbeitet: Das Konzept erhalte gerade den letzten Feinschliff und eine Arbeitsgruppe sondiere gerade noch Fördermöglichkeiten.
Der Bericht des Oberst und Forstwartes Martin Engbert fiel gezwungenermaßen kurz aus, da die gesamte Fläche des Schützen- und Bürgerwaldes ausgereizt ist und keine weiteren Bäume gepflanzt werden können. Engbert berichtete, dass er zwar auf eine Erweiterung des Waldes hoffe, sich dies aber schwierig gestalte. Der Waldtag findet am 11. April statt – in einer „Light-Version“ samt Ehrenbäumen, allerdings ohne weitere Pflanzungen. Zum Ende der Versammlung gab Andreas Rickert einen Ausblick auf die anstehenden Termine: die Generalversammlung am 16. Oktober, das Doppelkopfturnier im Kleingarten am 27. März, die Haussammlung für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge am 27. und 28. März sowie den Thronausflug am 25. April.

