Generalversammlung: Neuer Schützenfestablauf und Wahlen
Über 100 Mitglieder des Allgemeinen Schützenvereins St. Martinus Sendenhorst kamen am vergangenen Freitag, 16. Oktober zur Generalversammlung zusammen. Ein neuer Festablauf für das Schützenfest wurde beschlossen, Rainer Lichte und Lukas Neigenfind treten die Nachfolge von Thomas Zirk-Gunnemann und Linda Altewische als Beisitzer an.
In der Aula der Realschule St. Martin in Sendenhorst begrüßte Andreas Rickert, 1. Vorsitzender des Allgemeinen Schützenvereins St. Martinus Sendenhorst, 109 Mitglieder zur Generalversammlung. Unter anderem berichtete Rickert, dass der Verein konstant mehr als 600 Mitglieder zähle. „Die Beitragserhöhung im vergangenen Jahr hat nicht so viele Austritte ausgelöst, wie wir befürchtet hatten“, erklärte er. Durch die Finanzen führte Katharina Wegner, die anschließend einstimmig auf Empfehlung der Kassenprüfer Robin Pecnik und Uli Altewische von der Versammlung entlastet wurde.
Bei der letzten Versammlung der Martinusschützen war Kritik am Ablauf des Schützenfests aufgekommen. Daraufhin hatte der Vorstand die Vereinsmitglieder um Vorschläge gebeten. „Wir haben einen gemeinsamen Vorschlag von den Offizieren, der Ehrengarde und der Damengarde erhalten“, so der 1. Vorsitzende. Zentral beim neuen Ablauf ist, dass der Festball am Freitagabend stattfindet – dieser schafft einen würdigen Auftakt in das Festwochenende und der König hat ein Jahr lang Zeit, sich darauf vorzubereiten. Das Königsschießen bleibt am Samstagnachmittag. Abends soll die Partynacht stattfinden. Sonntags starten die Schützen um 11 Uhr in die Messe, anschließend feiern sie ihren Kameradschaftsnachmittag. „Ein entscheidender Vorteil des Vorschlags: Dieser Ablauf lässt sich eins zu eins auf einen zukünftigen Betrieb in einer Schützenhalle übertragen“, erklärte der Vorsitzende. Bei einer anschließenden Abfrage sprach sich der Großteil der Schützen für den neuen Ablauf aus.
Wahlen: altbekannte und neue Vorstandsmitglieder
Auch Wahlen standen auf der Tagesordnung der Generalversammlung. Oberst Martin Engbert stand als erster zur Wahl. „Ich habe eine Vision“, berichtete Engbert. „Ich wünsche mir, dass ich als Oberst in die neue Schützenhalle einmarschieren kann.“ Engbert wurde anschließend einstimmig wiedergewählt. Vor den Neuwahlen zum Vorstand standen zunächst die Veranschiedungen aus dem Vorstand an. Und so wurden Bernd Gassner, Thomas Zirk-Gunnemann und Linda Altewische verabschiedet. Für den ersten vakanten Vorstandsposten schlug der Vorstand Rainer Lichte vor. Lichte ist seit 2013 Mitglied im Verein und erhielt bereits 2017 den silbernen Verdienstorden. Rickert betonte die Macher-Mentalität Lichtes. Rainer Lichte wurde anschließend einstimmig in den Vorstand gewählt. Der zweite Vorschlag des Vorstandes war Lukas Neigenfind. „Ganz wichtig ist, dass der Vorstand den Durchschnitt der Mitglieder widerspiegelt“, betonte Rickert. Auch Lukas Neigenfind wurde ohne Gegenstimme in den Vorstand gewählt.
Unter dem Punkt „Verschiedenes“ wies Rickert auf die anstehenden Veranstaltungen hin, an denen sich der Schützenverein beteiligt oder die der Verein ausrichtet. So findet am 7. und 8. November der Martini Gänsemarkt statt, bei dem der Verein Getränke ausschenkt. Auch bei der Eröffnung des Krippenweges sorgen die Schützen unter anderem für das leibliche Wohl. Am 5. Dezember findet der „Weihnachtszauber“ statt, eine Weihnachtsparty im Liveclub Titanic. Das Winterfest des Vereins findet am 23. Januar statt, das Doppelkopf-Turnier, das von der Ehrenabteilung ausgerichtet wird, am 12. März. Am 19. und 20. März findet die Haussammlung für die Kriegsgräberfürsorge statt.

